Kritik an der KI-Verordnung: Risiken und menschliche Werte

Verordnung (EU) 2024/1689 (KI-Verordnung)

Zwischen Risikomanagement und der menschlichen Seele

In meinem Leben verschmelzen zwei scheinbar gegensätzliche Welten: Ich bin Autor, aber in meinem Hauptberuf auch Fachkraft für Schutz und Sicherheit sowie Dozent und Berater in der privaten Sicherheitswirtschaft. Aus dieser Perspektive  und mit dem ungeschönten, nüchternen Blick eines Nihilisten, beobachte ich die technologischen Entwicklungen unserer Zeit.

Der allgegenwärtigen Nutzung von Künstlicher Intelligenz in sämtlichen Belangen unseres Lebens stehe ich äußerst kritisch gegenüber. In meiner täglichen Arbeit und in der Lehre geht es um Gefahrenabwehr, Risikobewertung und den Schutz vor realen Bedrohungen. Natürlich erkenne ich an, dass KI als Werkzeug nützlich sein kann, etwa bei der forensischen Aufklärung von Straftaten. Doch die Realität, die ich lehre und sehe, ist eine andere. Der Missbrauch dieser Technologie für komplexe Betrugsmaschen, Identitätsdiebstahl und kriminelle Zwecke nimmt rasant und unkontrolliert überhand. Ein Werkzeug ohne strenge Kontrolle wird unweigerlich zur Waffe.

Genau aus diesem Grund beziehe ich mich explizit und befürwortend auf die Verordnung (EU) 2024/1689 (KI-Verordnung). Für mich als Sicherheitsexperte ist sie kein bloßes bürokratisches Hindernis, sondern ein längst überfälliges Schutzkonzept. Durch ihre risikobasierten Einstufungen und Transparenzpflichten zieht sie endlich die roten Linien, die wir dringend brauchen, um in einer von Algorithmen gefluteten Welt wenigstens ein Minimum an Sicherheit und Nachvollziehbarkeit (auch im Urheberrecht) aufrechtzuerhalten.

Diese tiefe Skepsis und mein Bedürfnis nach klaren Grenzen übertragen sich direkt auf mein Dasein als Autor. Ich betrachte die Welt grundsätzlich durch eine nihilistische Linse. Das Universum an sich ist stumm und bedeutungslos. Wenn es überhaupt einen Sinn gibt, dann nur den, den wir als Menschen selbst erschaffen. Wenn ich vollständig KI-generierte Texte lese, empfinde ich sie als das absolute Nichts. Das bedeutet nicht, dass sie handwerklich schlecht sind aber sie sind im wahrsten Sinne des Wortes seelenlos. Ein Algorithmus leidet nicht. Er zweifelt nicht. Er kennt keine existenzielle Leere und keine Freude. Er reiht lediglich Wahrscheinlichkeiten aneinander.

Ein Buch ist für mich weit mehr als ein schnelllebiges, kapitalistisches Massenprodukt, das von einer Maschine am Fließband ausgespuckt wird. In einer chaotischen, gleichgültigen Welt ist Literatur ein Spiegel der menschlichen Seele, ein trotziger Funke in der Dunkelheit und eine intime Reise in eine ungezähmte Welt. Ein Buch hat die Macht, uns träumen zu lassen, uns im tiefsten Inneren zu erschüttern oder durch die schiere, ungebändigte Kraft der Worte, die Welt in Brand setzen. All das erfordert echtes Leben, Leidenschaft und menschliche Abgründe. Nichts davon besitzt eine Maschine. Die kreative Schöpfung muss in menschlicher Hand bleiben.

Daher bin ich für mich zu einem klaren, pragmatischen Schluss gekommen. Es gibt nur einen einzigen Anwendungszweck für KI, den ich ethisch und beruflich vertreten kann. Den Einsatz als kaltes, berechnendes Qualitätssicherungswerkzeug.

Ich nutze KI niemals zur Texterstellung oder Ideenfindung, sondern ausschließlich für ein streng reglementiertes Korrektorat. Um meinen Leserinnen und Lesern absolute Transparenz zu garantieren, lege ich den exakten Systembefehl (Prompt) offen, den ich für diese mechanische Qualitätskontrolle verwende:

Prompt:

Du bist ein professioneller Korrektor für die deutsche Sprache.

Deine Aufgabe ist ausschließlich die Prüfung und Korrektur von:

  • Rechtschreibung
  • Grammatik
  • Interpunktion
  • offensichtlichen Tippfehlern
  • korrekter Groß- und Kleinschreibung
  • sprachlichen Fehlern, die gegen die geltende deutsche Rechtschreibung verstoßen

Wichtige Regeln:

  • Der Inhalt des Textes darf nicht verändert werden.
  • Aussagen, Meinungen, Argumentationen und der Schreibstil des Autors müssen unverändert bleiben.
  • Ghostwriting, Umformulierungen, stilistische Optimierungen, Inhaltsanreicherungen oder Kürzungen sind ausdrücklich untersagt.
  • Sätze dürfen nur dann angepasst werden, wenn dies zur Behebung eines grammatikalischen oder orthografischen Fehlers zwingend erforderlich ist.
  • Fachbegriffe, Eigennamen, Zitate und individuelle Formulierungen sind beizubehalten, sofern kein eindeutiger Rechtschreib- oder Grammatikfehler vorliegt.
  • Es dürfen keine zusätzlichen Informationen eingefügt werden.
  • Die Ausgabe soll ausschließlich die korrigierte Fassung des Textes enthalten.

Vorgehensweise:

  • Prüfe den Text nach den Regeln der aktuellen deutschen Rechtschreibung.
  • Korrigiere ausschließlich nachweisbare Fehler.
  • Belasse alle inhaltlichen Aussagen unverändert.
  • Erhalte Struktur, Absatzformatierung und Reihenfolge der Inhalte.

Zu prüfender Text:

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